Schmiede Pahl  

 

Pahl – Landmaschinen

früher die Pahlsche Schmiede

 

 

 

 

Im Jahre 1919 hat Max Pahl, derGroßvater des heutigen Inhabers Dirk Pahl
die alte Schmiede, die sich bis ins Jahr 1804 zurückverfolgen lässt, käuflich von Gustav Möller erworben, nachdem er

7 Jahre bei diesem angestellt war.  

 

 


Max Pahl wurde 1888 in Lägerdorf geboren. In seiner Zeit wurde das Schmiedefeuer täglich betrieben.  1919 wurde der Betrieb durch eine Werkstatt vergrößert. Es wurden nach eigenen Patenten Buschhakker angefertigt, die bis nach Rußland verkauft wurden.

 

Im Jahre 1920 wurde von den Gemeindebürgern Pahl, Röpcke, Kölling und Heinrich Strüven die sogenannte„kleine Stromgenossenschaft“ gegründet. Diese kleine Genossenschaft unterhielt das Versorgungsnetz und beschränkte sich auf die Versorgung der Häuser von der Mühle Neuenbrook- Ost bis zum Ende der bebauten

Ortschaft Neuenbrook- West.
Die Genossenschaft bezog den Strom aus dem Schmiedebetrieb der Firma Pahl in Neuenbrook, die den Strom mittels eines im Nebenraum (heutiges Magazin) der Schmiede installierten Sauggasmotors mit Generator und einer Bleisammler-Akkubatterie erzeugte.  Die Stromausgangsspannung betrug aber nur 110 Volt. Die „kleineStromgenossenschaft“ bestand bis zum Jahr 1926.
 

Der Bau der Wasserversorgung von Westen nach Osten verlegt, wurde von der Firma Max Pahl 1928/29 hergestellt.

 

 

Max Pahl und seine Frau Anne hatten 4Töchter und einen Sohn. Der Sohn Helmut wurde 1913 geboren und erlernte den Beruf des Maschinenbauers. Er arbeitete bis zu seiner Einberufung 1940 im väterlichen Betrieb. 1945 kam er gesund aus dem Krieg zurück. 1959 übernahm er den Betrieb von seinem Vater.
In seiner Zeit blühte das Landmaschinengeschäft auf. Mit den Verkäufen von Landmaschinen waren die Wartung und Reparaturen verbunden.

 

 

Helmut Pahl und seine Frau Magrete  heirateten 1950  und haben zwei Söhne, von denen der jüngere Dirk den Betrieb im Januar 1986 übernommen hat.

 

Da im Januar 1959 das Wohnhaus abbrannte, das im folgenden  Jahr neugebaut wurde, gibt es leider nur sehr wenig alte Bilder.


Dirk Pahl hat im Jahr 1980, mit gerade 24 Jahren als einer der Jüngsten die Prüfung im Handwerk der Land- und Baumaschinen absolviert  und im Jahre 1983 den zweiten Meistertitel als Mechatroniker im Kälteanlagenbau erworben.
 

In den 80´jahren hatten wir noch ca.30 aktive Landwirte, aber damals zeichnete es sich schon ab, dass diese Zahl ständig abnehmen würde. Daher war eine Umstrukturierung des Betriebes unumgänglich. Neue Bereiche kamen dazu.

 

 

Seit der Betriebsübernahme durch Dirk Pahl  werden neben dem Verkauf und der Reparatur von Landmaschinen auch Kälte- und Klimaanlagen repariert und gewartet, Überprüfungen von Feldspritzen in der 1997  gebauten „großen Halle“  finden das ganze Jahr über statt. 
Die Einführung der EDV, die bereits 1986 stattfand war unumgänglich.
 

 

Seit nunmehr 33 Jahren gehört auch Reimer Dohrn

zum festen Bestandteil der Firma Pahl.
Er ist mit Fachkompetenz in Landmaschinen und Feldspritzen ein e
ngagierter Mitarbeiter,den viele unserer Kunden kennen und schätzen.  

 

 

 

 

 

 

Auch wir schätzen seine Unterstützung sehr.

   

1998 hat sich so ungefähr das wiederholt, was die

„kleine Stromgenossenschaft“ genannt wurde. Dirk Pahl engagierte sich bei dem Bau des Bürgerwindparks Neuenbrook. Der im Jahre 2001 gebaut wurde und von der Firma Pahl  als Geschäftsführung verwaltet wird.

 

Seit 1998 sind Dirk Pahl und Susanne Pagel ein Team in der Erledigung der diversen Aufgaben und wir wünschen uns, dass dieses „alte“ Unternehmen noch einige Jahre bestand hat und wir das 100jährige Jubiläum   Pahlsche Schmiede im Jahre 2019 feiern können.

 

 

Dirk Pahl & Susanne Pagel, Hauptstr. 12, 25578Neuenbrook

Tel: 04824-526;Fax: 04824 – 1604; Mail: S.Pagel@pahl-neuenbrook.

 

 

 

 

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